Aktuell
 
 

Donnerstag, den 26. März um 19:00 Uhr in der Meys Fabrik, Beethovenstr. 21
Geothermie in Hennef

Die Agenda 21 und die Stadt Hennef laden zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Nutzung von Erdwärme in Hennef“ ein. . Professor Rolf Bracke vom Geothermiezentrum Bochum und Dr. Helmut Hoffmann, Leiter des Samtes für technischen Umweltschutz des Rhein-Sieg-Kreises, werden über die Technik, Einsparpotentiale und den ökologischen Nutzen von Geothermie referieren. Bereits ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit, sich bei ausführenden Firmen (Bohrungen, Heizungsinstallateuren) zum Thema zu informieren.

Donnerstag, dem 13.11.2008, 19.00 Uhr
Nationalpark Siebengebirge – Chance für die Region ?!

Sitzungssaal Hennef, Rathausneubau, Frankfurter Str. 97, Hennef
Der Nationalpark ist seit Jahren Top-Thema in der Region Siebengebirge. Die Befürworter
sehen hier große Chancen für einen zeitgemäßen Tourismus, den Naturschutz und die
Identität der Region. Skeptiker warnen vor zu starken Restriktionen, einer ungeeigneten
Schutzkategorie und schon jetzt offensichtlichen Belastungsgrenzen.

Forstdirektor Bernd Schwontzen, der von der Forstverwaltung mit der Federführung zur
Nationalparkplanung beauftragt

Thermographie-Aktion der Stadt Hennef

(06.11.2008, dmg) Die diesjährige Thermographieaktion der Stadt Hennef und der "Agenda 21 e.V. Hennef" ist nach 2007 bereits die zweite derartige Aktion. Den Startschuss gab die Auftaktveranstaltung am 16. Oktober, zu der die Vorsitzende der Agenda 21, Regina Osterhaus-Ehm, 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Meys Fabrik begrüßen konnte.

06.09.2007   19:00
Thema „Thermographie“

Thermografie ist ein Verfahren zur Feststellung der Wärmeabgabe von Gegenständen, zum Beispiel von Häusern. Konkret: Mit Thermografie kann man prüfen, wie viel Heizungswärme eines Hauses in die Umgebung abfließt und wie effektiv die Wärmedämmung eines Hauses funktionert. Die Agenda 21 und die Stadt Hennef laden zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Thermographie ein: Dr.-Ing. Georg Dittié, Thermografiedienstleister aus Bonn, stellt die Technik, Anwendungsgebiete, Einsparpotentiale und Sanierungsvorschläge für private Wohnhäuser vor. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Agenda 21 der Stadt Hennef e.V., Frankfurter Str. 97, 53773 Hennef, E-Mail:  agenda21@hennef.de
Ort: Meys Fabrik, Beethovenstraße 21, 53773 Hennef

Flyer PDF

Thermographie demnächst auch in Hennef

Eine gute Agenda-21-Idee aus Siegburg wird 2007 auch in Hennef aufgegriffen: Die Bezuschussung von Thermographieaufnahmen von Wohngebäuden. Im Vergleich zu Neubauten weisen Altbauten eine erhebliches Potential in punkto Wärmedämmung und Heizenergieeinsparung auf. Mit der Thermografietechnik (Wärmebildaufnahmen für eine Sanierungsbedarfsanalyse) lassen sich Schwachpunkte in der Isolierung aufzeigen und Anstöße für effektive Sanierungsmaßnahmen gewinnen. Vorreiter für eine Thermographie-Aktion war die Kreisstadt Siegburg. Hierfür stehen im Haushalt unter den sog. Agenda-Fonds ca. 1.000 bis 3.000 Euro zur Verfügung. Eine Thermographiedokumentation kostet ca. 200,- Euro, die mit 75,-Euro bezuschusst werden. Der Rat der Stadt Hennef hat für diesen Zweck im städtischen Haushalt für das Jahr 2007 den Agenda-Ansatz auf 2.500 Euro erhöht. Entstehen hieraus konkrete Sanierungsmaßnahmen gibt es gleich 2 Gewinner: das globale Klima und das örtlichen Handwerksunternehmen, also ein echter Ansatz im Sinne der Agenda 21.


Gentechnik-freies Hennef !?
Fragen an die Landwirtschaft

Bericht vom Donnerstag, 16.11.2006 , Meys Fabrik
Agenda 21 Veranstaltung: Gentechnik-freies Hennef  ?! – Fragen an die Landwirtschaft

Mit der Grünen Gentechnik hat die Lokale agenda 21e.V. ein heißes, aber in Hennef noch weitgehend unbearbeitetes Thema auf die Bühne gehoben. Am 16.11.06 lud sie zu einer Podiumsdiskussion in die Meys Fabrik. Referenten waren Dr. Holz von der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftskammer und Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (ABL). Beide zeichneten sich durch hohe Sachkunde aus, die Fakten wurden aber sehr unterschiedlich bewertet: Während Dr. Holz den hohen Sicherheitsstandart, die mit der Gentechnik verknüpften Chancen und die großen globalen Herausforderungen an die Landwirtschaft in den Mittelpunktstellte, warnte Annemarie Volling vor den Risiken durch unkontrolliertes Auskreuzen, der Monopolisierung bei der Saatguterzeugung und der wachsenden Abhängigkeit für den einzelnen Landwirt. Ein paralleler Anbau von gentechnisch verändertem Organismen und „konventionellem“, gentechnikfreiem Pflanzengut (sog. Koexistenz) ist durch Wind- und Insektenbestäubung nicht zu gewährleisten. Den Nachteil hat der konventionell wirtschaftende Landwirt, der seine Erzeugnisse nicht mehr für hochwertige Marktsegmente (Babynahrung, Bio-Produkte) absetzen kann. Aufgrund der derzeitigen Haftungsregelung (verschuldensunabhängige Haftung auf Seiten desjenigen, der gentechnisch veränderte Organismen in den Verkehr bringt), kann auch die Landwirtschaftskammer einen Anbau von GVO nicht empfehlen.

Das Thema bleibt auch im Umweltausschuss der Stadt Hennef aktuell. Nachdem bereits im November 2006 eine gentechnikfreie Zubereitung von Speisen in städtischen Kindergärten und Schulen beschlossen wurde, steht im Januar ein Antrag der Fraktion B90/Die Grünen auf der Tagesordnung, wonach die städtischen Liegenschaften nur bei vertraglich zugesichertem gentechnik-freiem Anbau verpachtet werden.


Protokoll der Mitgliederversammlung
vom 15.12.2005
 

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