#1: Umwandlung eines Rasenstücks in ein Blühbeet

Ein ca. 20 qm großes Rasenstück soll in ein Blühbeet umgewandelt werden. Der erste Schritt besteht im Umbrechen der Grasnarbe. Vermutlich ist dies auch der anstrengenste Teil der Aktion. Begonnen wird damit an einem schönen Wochenende im Februar 2019. Der Boden ist oberflächig schwer, aber schon nach wenigen cm beginnt aufgeschütteter Schotter und Kies. Die Magnolie, die hier seit vielen Jahren steht, kümmert darauf vor sich hin. Ideale Voraussetzungen für eine Magerwiese? Man wird sehen. Nach einem freundlichen Hinweis aus dem Umweltamt werden verbliebene Grasbüschel noch abgesammelt, und die Oberfläche glatt geharkt. Anfang April erfolgt dann die Einsaat: etwa 25 Gramm Blumensamen einer Saatgutmischung der Firma Rieger-Hoffmann werden mit Sand vermischt, möglichst gleichmäßig verteilt, und abschließend angedrückt. Hier war das Vorgehen also Umgraben - Gras absammeln - säen.

Und weil das so gut geklappt hat, kommt gleich auch noch ein daneben liegendes zweites Stück dran. Hier möchten wir anders vorgehen: nach dem rasenmähen soll gefräst, geharkt und gesäät werden:

Mitte Mai ist auf den beiden Flächen zwar schon etwas Grün zusehen, aber was das wird...

Auch im Juni ist von Blühen noch nicht viel zusehen, lediglich viele Unkräuter Wildkräuter:

Anfang Juli wird es dann endlich etwas bunter:

 

#2: Einsaat eines sehr mageren Rasenstücks mit Blühsamen

Hier wollen wir den Gegentest machen: Statt zu arbeiten einfach nur säen. Vermutlich kommt nicht viel dabei raus, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der Boden ist an dieser Stelle sehr schlecht und steinig, aber Gras wächst hier natürlich trotzdem.

Die Stehle zur Aussaat
Auch an der Stehle ist im Mai alles grün...

 

#3: Ergänzung eines Pflanzenstreifens um insektenfreundliche Großsträucher

Auf diesem Streifen stehen ein paar ältere Sträucher und Bäume, mit wunderbaren Brombeeren unterwachsen. Da muss als erstes ein Hecksler oder Mulcher ran, dann sollen zwischen die vorhandenen Gehölze jene ergänzt werden, die auf unserer Seite "Der Garten im März" stehen.

Das Projekt wurde eingestellt. Nachdem die Bäume und Büsche grün wurden, war nicht mehr viel Platz für Unterpflanzungen.

 

#4: Anlage eines Ackerrandstreifens

Vielleicht das spannendste Projekt in Theishohn: ein bisher konventionell bewirtschaftetes Feld wird auf bio umgestellt, und in diesem Zusammenhang wird ein Ackerrandstreifen neu angelegt. Wir sind gespannt darauf, wie dieser sich entwickeln wird. Das erste Bild zeigt den Ausgangszustand im September 2018, nach der Neueinsaat sieht man, wo der Ackerrandstreifen entstehen soll.

Hier ist Mitte Mai richtig was gewachsen, und auf dem Detailbild sieht man auch, dass es bunt durcheinander geht:

 

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kjo