Wodurch unterscheidet sich eigentlich ein „unordentlicher“ Garten von einem „ordentlichen“ Garte?. Betrachten wir zuerst den ordentlichen Garten: Natürlich haben Sie es erraten: dieser Gartentyp besticht durch „Sauberkeit“. Kein Laub stört den Rasen, er ist gedüngt, vertikutiert, kein „Unkraut“ oder „Ungeziefer“ stört das Erscheinungsbild. Ein Mähroboter sorgt für gleichmäßig hohen Rasen, kein Halm ist länger als sein Nachbar. Selbst Gänseblümchen haben keine Chance. Oder Schottergärten, die im Sommer vor Hitze flimmern, den Boden ausdörren und kein Leben zulassen, weder für Pflanzen noch für die meisten Tiere.

Sie gehören nicht zu den Menschen, die dies als erstrebenswert ansehen. Sie trauen sich jedoch häufig nicht, wirklich Flagge zu zeigen und einfach mal anders zu gärtnern.

Mit diesem kurzen Beitrag soll Ihnen von BlüHen Mut gemacht werden. Mut, mal anders zu sein. Wie uns allen vertraut ist, versuchen bereits Naturschutzverbände, Städte und Gemeinden, unsere häufig verödeten und versiegelten Umgebungen zumindest durch Blühstreifen lebenswerter und naturnäher zu gestalten. Solche Blühstreifen enthalten bereits eine Vielfalt veschiedener Wildblumen, die über lange Zeit z.B. Wildbienen geeignete Nahrungsquellen bieten. Als Bürger können wir aber auch eine wichtige Unterstützung leisten. Indem wir „Unordnung“ zulassen. Das bedeutet hier, dass wir eben nicht jeden Grashalm auf ein DIN-Maß kürzen, sondern auch über den Winter hinaus die betreffende Fläche großenteils nicht mähen. Im besonderen bieten auch die Halme der größeren Pflanzen wie Beifuß, Wilde Karde, Nachtkerze und andere in der kalten Jahreszeit mit ihren hohlen Stengeln den Insekten Möglichkeiten, ihrer „Nachkommenschaft“ und auch durch die noch vorhandenen Samenstände einen guten Start fürs nächste Jahr zu bieten. Mähen wir jedoch in dieser Zeit, so vernichten wir bereits jetzt die Nachkommen und damit auch das Vogelfutter fürs kommende Jahr. Auch die Vielfalt anderer Insekten wie von Schmetterlingen erhöht sich signifikant. Brennesseln sind nicht nur zum Ansetzen von Jauche ideal, sondern sind auch bei Segelfaltern, Tagpfauenauge und anderen Schmetterlingen beliebt. Schauen Sie mal auf blühende Disteln, dann werden Sie bemerken, dass auch besonders schöne Schmetterlinge sich dort zum Nektarsaugen einfinden. Der Früchte, Knospen und Samen bedient sich dann auch der Distelfink (auch Stieglitz genannt), ein recht bunt gezeichneter Singvogel. Aber nicht nur der ! Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.

Ausstellung „10 Jahre Fairtrade Town Hennef“

Am 3. Oktober im Kur-Theater Hennef; Königstraße 19a, gibt es einen Fairtrade-Kinoabend.

Gezeigt wird die Dokumentationsreihe  „Farmers – gemeinsam gegen die Krise“.
Los geht es um 20 Uhr. Die Dokumentationsreihe zeigt lokale Filmteams und Aktivist*innen, die in Indonesien, Kenia und Peru unterwegs sind. Sie
erzählen die Geschichten in ihrem eigenen Stil, ungefiltert.

Info zur Filmserie gibt es: hier

Am Montag, dem 7. November im Kur-Theater Hennef, Königstraße 19a

wird der Film "Der Waldmacher" gezeigt.

Seit 2012 ist Hennef Fairtrade Town und bleibt es auch.

„Nach Erfüllung aller Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns darf Hennef weiterhin den Titel Fairtrade-Stadt tragen“ – heißt es in der Urkunde von Fairtrade Deutschland, die Annette Flinterman, Klimamanagerin der Stadt Hennef, Bürgermeister Mario Dahm überreichte.

Der Titel Fairtrade-Town wird alle zwei Jahre überprüft. Sofern die nötigen Kriterien in der Stadt weiterhin eingehalten werden, wird dieser dann erneuert.