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Pflanzentausch- und Schenkbörse am 25. April 2026

Unsere jährliche Pflanzentauschbörse steht an. Geteilte Stauden, Stecklinge, Zwiebeln oder vorgezogene Jungpflanzen können hier ein neues Zuhause finden. Bei der Pflanzentausch- und Schenkbörse bieten die TeilnehmerInnen kostenlos eigene Pflanzen an und können sich mit neuen versorgen. Die Pflanzen dürfen kostenlos und ohne weitere Rücksprache mitgenommen werden.
Zudem wird es an der zentralen Stelle der Pflanzentauschbörse, dem Hennefer Schaugarten, viele Inspirationen zu sehen geben. Auf der Anlage sind Schaubeete mit verschiedenen Stauden und Ansaaten, Trockenmauern und Wegebauarten angelegt, die zur Nachahmung und Mitmachen einladen. Das Umweltamt informiert über naturnahes Gärtnern und stellt den Schaugarten vor, und Tipps speziell zu insektenfreundlichen Pflanzungen im eigenen Garten gibt's obendrein.

Pflanzen anbieten

Wenn Sie Pflanzen abgeben oder tauschen möchten, können Sie diese am 25. April zur zentralen Tauschstelle im Hennefer Schaugarten bringen (naturnaher Stadtarten auf der ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche, nördlich des Friedhofs Steinstraße, gegenüber Auf der Hochstadt Nr. 15).

Noch Fragen? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Poster zur Pflanzentauschbörse

Veranstaltungsposter zum Herunterladen

Workshop Insektenhotel

Am 17.5.2026 findet in der Verbundschule Hennef (Theodor-Heuss-Allee 19) ein Workshop zum Bau von professionellen Insektenhotels statt. Jeder Teilnehmer erhält einen kompletten Bausatz, den er unter Anleitung selbst zusammenbaut und mit nachhause nimmt. Der Kostenbeitrag für die Bereitstellung des Materials beträgt je Insektenhotel 25 € (Typ 1) oder 5 € (Typ 2). Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Verbindliche Anmeldungen für den Workshop unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail und der Anzahl an Insektenhotels/Typ (Typ 1 oder Typ 2) erfolgen per E-Mail bis spätestens 3.5.2026 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Das Material wird von uns gekauft und vorbereitet und zum Workshop bereitgestellt. Dort ist dann auch der Kostenbeitrag zu bezahlen. 

 

 

 Flyer herunterladen

Regengärten

Eine Idee zu mehr Klimaresilienz und Insektenschutz

Was ist ein Regengarten?

Ein Regengarten ist ein speziell gestalteter Bereich im Garten, der Regenwasser sammelt und reinigt, bevor es im Erdreich langsam versickert. Er ist mit Pflanzen bestückt, die gut mit stehendem Wasser zurecht kommen und Verunreinigungen herausfiltern können. Das Wasser, das von Dächern und Wegen kommt, kann ebenso in Regengärten aufgefangen werden. Diese grünen Oasen können bis zu 30% mehr Wasser speichern als ein normaler Rasen. Anders als bei einem Teich, verbleibt das Wasser in einem Regengarten nur bis zu 2 Tagen, bevor es vollständig in den Boden einsickert. [1]

Bild 1: Aufsicht und Schnitt eines bepflanzten Regengartens [2]

 

Regengärten bieten eine umweltschonende Lösung, um Regenwasser sinnvoll zu nutzen und Trinkwasser zu sparen. Gleichzeitig reduzieren sie die Belastung für die städtische Kanalisation und können ggf. Abwassergebühren sparen. Sie speisen Baumscheiben mit Regenwasser, erhöhen auf natürliche Weise den Grundwasserspiegel, reduzieren im Sommer die Hitze und bieten Insekten eine (fast) ganzjährige Nahrungsquelle.

Wie legt man einen Regengarten an?

Ein Regengarten besteht aus einem flachen Becken mit einem Zu- und Überlauf. Gespeist wird das Becken beispielsweise aus einem Fallrohr vom Dach, Garage oder Carport, aus dem Überlauf einer Zisterne oder einfach von versiegelten Flächen rund ums Haus.

Bild 2: Querschnitt eines Regengartens auf ebenem Gelände [2]

 

Die Größe des Beckens richtet sich nach der Versickerungsrate des Bodens und der speisenden Fläche. Bei schluffigem Lehm mit einer Versickerungsrate von 6-25 mm/h sollte die Größe des Regengartens etwa 30 % der Auffangfläche betragen. Bei einem Doppelcarport von ca. 20 qm wäre ein Regengarten von ca. 6 qm ausreichend. Um die Größe des Regengartens zu reduzieren, kann der Boden durch eine Regengartenmischung ersetzt werden, die die Versickerungsrate erhöht. Diese Mischung besteht aus 60 % Sand und 40 % Kompost. Die Tiefe des Regengartens beträgt 15-30 cm. Sie sollte so gestaltet werden, dass das Wasser nach einem Regenguss nach etwa 2 Tagen abgelaufen ist, um Mückenausbreitung zu verhindern.

Wie pflanzt man einen Regengarten?

Für einen Regengarten in Mitteldeutschland eignen sich vor allem Stauden und Gräser, die zeitweise Nässe vertragen, aber auch wieder abtrocknende Böden aushalten und reichlich Nektar und Pollen liefern. Ideal sind heimisch etablierte Wildpflanzen und Stauden, weil sie lokalen Insektenarten besonders gut angepasst sind. Dazu gehören insbesondere verschiedene Wasserdost-Arten, Mädesüß, Sumpfstauden, robuste Wildstaudenmischungen und bestimmte heimische Sträucher (siehe Anhang) [3].

Praktische Tipps für die Pflanzung:

  • Am Besten vorher einen Plan für die Pflanzung erstellen.
  • In Zonen denken: unten in der Mulde die am stärksten nass­verträglichen Arten (z.B. Mädesüß, Blutweiderich, Sumpf-Wolfsmilch), weiter oben Übergangsstauden wie Geranium, Schafgarbe, Margeriten.
  • Sträucher nicht in die tiefste, am längsten nasse Zone setzen, sondern etwas erhöht; in der Sohle besser Feuchtstauden und Gräser verwenden.
  • Flachwurzelnde, heimische Gehölze wählen und auf großkronige Bäume oder stark wuchernde Arten in der Mulde verzichten, damit Versickerung, Wurzeln und Bauwerk (Rigole, Leitungen) sich nicht in die Quere kommen.
  • Auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und ganzjährig Blühabfolge planen, damit von Frühling bis Herbst Nektar und Pollen bereitstehen.
  • Besonders in den ersten beiden Jahren Unkraut jäten und ggf. zusätzlich wässern.

Wo kommen Regengärten nicht in Frage?

Regengärten sollten nicht zu nah an Gebäuden angelegt werden, um nasse Wände zu vermeiden. Auch am Rand eines steilen Hangs könnte ein Regengarten den Abhang erodieren. Wo bereits gesunde und etablierte Pflanzen wachsen, sollten sie nicht einem Regengarten weichen müssen.

Anhang: Pflanzenliste für Regengarten

Insektenfreundliche Pflanzen für Regengärten in Mitteldeutschland [3]

  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum und Sorten wie Purpur­dost) – sehr beliebt bei Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen, mag frische bis feuchte Böden.
  • Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria) – heimische Feuchtwiesenstaude, wichtig für Wildinsekten, verträgt Überflutung und späteres Abtrocknen.
  • Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris) – für feuchte Mulden und Teichränder, früh blühend und stark von Insekten besucht.
  • Herbstastern (z.B. Aster laevis-Sorten) – für frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden, liefern späten Nektar im Jahr.
  • Blutweiderich (Lythrum salicaria, auch Sorten) – klassische Sumpfstaude, intensiver Insektenmagnet an nassen Stellen. Gräser und begleitende Arten
  • Ruten-Hirse (Panicum virgatum ‘Rotstrahlbusch’) und Pfeifengras (Molinia caerulea-Sorten) – strukturgebende Gräser, die Versickerungsmulden gut vertragen und Lebensraum für Insekten schaffen.
  • Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) und Sporn-Iris (Iris spuria-Sorten) – mögen wechselnd feuchte Standorte, werden gut von Insekten angenommen.
  • Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense/Sorten) und Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) – robust, insektenfreundlich, für eher frische Bereiche am Rand der Mulde. Besonders insektenfreundliche Wildstauden
  • Schafgarbe (Achillea-Arten), Wiesenmargerite und verschiedene Glockenblumen – heimische Wildstauden, die in naturnahen Gärten als wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Wildbienen und andere Insekten gelten, auch in eher frischen Bereichen des Regengartens.
  • Taubnesseln, Disteln, Malven und Witwenblumen – liefern viel Nektar und Pollen und ergänzen die Feuchtstauden gut in etwas höher oder trockener liegenden Zonen. Besonders geeignete heimische Sträucher
  • Faulbaum (Frangula alnus): Verträgt feuchte, auch saure Böden, blüht lange und liefert Pollen und Nektar für viele Insekten.
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra, möglichst Wildform): Kommt an feuchten Standorten gut zurecht, bietet massenhaft Blüten für Insekten und Beeren für Vögel.
  • Rote Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere, Himbeere (Rubus / Ribes-Arten): Mögen frische bis feuchte, humose Böden, sind sehr bienenfreundlich und zugleich Naschgehölze.
  • heimische Weiden-Sträucher (z.B. Korbweide, strauchige Formen): Extrem wichtig als frühblühende Nahrungsquelle für Wildbienen, bevorzugen feuchte bis nasse Böden. Weitere insektenfreundliche Sträucher am Rand
  • Gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare): Verträgt auch wechselfrische Standorte, blüht reich und wird stark von Bestäubern besucht; besser am oberen, eher trockeneren Muldenrand setzen.
  • Wildrosen (z.B. Hundsrose, Essigrose): Sehr wertvoll für Wildbienen und andere Insekten, eher für die trockeneren Randbereiche der Regenmulde, nicht in die dauerhaft nasse Sohle.

Quellen

[1] https://www.umweltberatung.at/regengarten

[2] Laura Allen, Wasserklug Leben & Wohnen, Terzium Verlag, ISBN 978-3-906294-205-6

[3] Insektenfreundliche Pflanzen für Regengärten in Mitteldeutschland (KI-Abfrage Dezember 2025)

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Im Mai Natursteinmauer anlegen

Natursteinmauer

Eine Mauer ist ein ganz besonderer Lebensraum, der normalerweise nicht zur Grundausstattung eines kleineren Gartens gehört, aber spezifischen Pflanzen- und Tierarten Lebensräume bietet. Optimal sind Gartenmauern aus behauenen oder unbehauenen Natursteinen, die meist ohne Mörtel aufgeschichtet werden. Ein solches „Steingebilde“ erweist sich als ein kompliziert aufgebautes Mosaik verschiedener Kleinlebensräume, die je nach Alter, Substrat (Boden), Lückigkeit und Ausrichtung der Mauer eine oft reichhaltige Flora und Fauna beherbergen. In Abhängigkeit der Ausrichtung (Aufheizung durch das Sonnenlicht), material, Oberflächenbeschaffenheit und Neigung dienen Mauern als Lebensraum für verschiedene Tierarten. Wichtig ist die infolge des Alterns vergrößernde Strukturvielfalt. In den Mauerfugen und Spalten findet mit zunehmendem Alter eine „Bodenbildung“ (Feinstaub, Humus) und die Ansiedelung von Algen, Flechten, Moosen und weiteren Pflanzen statt. Meist sind diese Lebensräume (Habitate) nährstoff- und wasserarm, der oft hohe pH-Wert bei neu gebauten Mauern sinkt rasch ab. Nach ihrer Herkunft sind die in diesem Habitat lebenden Tiere vielfach primäre Felsbewohner, Bewohner von Steilaufschlüssen, Schutthalden oder Höhlen.

Weiterlesen: Monatsbeitrag Mai: Natursteinmauer anlegen

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