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Sonnige Pflanzentauschbörse mit Rekordbesuch

BlüHen organisierte Blühpflanzen für Hennefer Gärten

Blühendes Lungenkraut- umsummt von Wildbienen, Erdbeer- und Tomatenpflanzen, Lilien und Iris, Pfaffenhütchen, Margeriten, Maiglöckchen und Fiederspiere –hunderte Stauden, gut angewachsene Setzlinge und kleine Büsche fanden bei der „Pflanzen Tausch- & Schenkbörse“ am letzten Aprilsamstag ein neues Zuhause. Am Hennefer Schaugarten an der Hochstadt tauschten und verschenkten mehr als hundert Hennefer Gartenfans zwei Stunden lang mit den Mitgliedern der Agenda21-Arbeitsgruppe blühendes Hennef (blüHen) und des Umweltamtes der Stadt. Welche bunten Blühpflanzen sind insektenfreundlich und kommen mit dem meist schweren Boden in Hennef zurecht? Welche Stauden können jetzt noch gesetzt werden, um die „Nektarlücke“ zu schließen, die alljährlich abertausende Hummeln verhungern lässt? Warum sind die so angesagten Zuchtformen mit gefüllten Blüten ganz schlecht für die bunte Insektenwelt? Viele nutzten auch die Gelegenheit, sich vom „Hennefer Schaugarten“ inspirieren zu lassen, der jetzt in voller Blüte steht. Er zeigt, wie naturverträgliches Gärtnern das menschliche Auge erfreuen und gleichzeitig unsere vielfältige, überlebensnotwendige Insektenwelt mit Nahrung versorgen kann. Auch im kommenden Jahr Ende April wird blüHen wieder eine Pflanzen Tausch- und Schenkbörse organisieren.

 

Bild der Veranstaltung
Pflanzentauschbörse 2025

Detlef Reepen Blühendes Hennef

Saatgut sammeln - eine Anleitung 

Einmal im Jahr veranstaltet die AG blühendes Hennef eine Schenk- und Tauschbörse für insektenfreundliches Saatgut. Wie ihr die Samen dafür vorbereitet, könnt ihr hier lesen:

  1. Wenn die Samenstände vertrocknet aussehen sind die Samen reif zum Sammeln.
  2. Die reifen Samenstände abmachen und in ein großes Gefäß ausschütteln. Die Samen fallen heraus.
  3. Die Samen noch einmal gut trocknen lassen.
  4. Jeweils ein paar Samen in eine kleine Tüte (z.B. Butterbrottüte) füllen und die Tüte beschriften (z.B. mit Name, Farbe, Größe und bevorzugtem Standort der Pflanze)
  5. Fertig sind eure Saatguttütchen! :)

Die PflanzeBlütenständeSamenSamentüte

 

Pflanzentausch- und Schenkbörse am 26. April 2025

Unsere jährliche Pflanzentauschbörse steht an. Geteilte Stauden, Stecklinge, Zwiebeln oder vorgezogene Jungpflanzen können hier ein neues Zuhause finden. Bei der Pflanzentausch- und Schenkbörse bieten die TeilnehmerInnen kostenlos eigene Pflanzen an und können sich mit neuen versorgen. Die Pflanzen dürfen kostenlos und ohne weitere Rücksprache mitgenommen werden.
Zudem wird es an der zentralen Stelle der Pflanzentauschbörse, dem Hennefer Schaugarten, viele Inspirationen zu sehen geben. Auf der Anlage sind Schaubeete mit verschiedenen Stauden und Ansaaten, Trockenmauern und Wegebauarten angelegt, die zur Nachahmung und Mitmachen einladen. Das Umweltamt informiert über naturnahes Gärtnern und stellt den Schaugarten vor, und Tipps speziell zu insektenfreundlichen Pflanzungen im eigenen Garten gibt's obendrein.

Pflanzen anbieten

Wenn Sie Pflanzen abgeben oder tauschen möchten, können Sie diese am 26. April zur zentralen Tauschstelle im Hennefer Schaugarten bringen (naturnaher Stadtarten auf der ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche, nördlich des Friedhofs Steinstraße, gegenüber Auf der Hochstadt Nr. 15).

Noch Fragen? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Poster zur Pflanzentauschbörse

Veranstaltungsposter zum Herunterladen (4,1 MB)

Hummeln sterben: Im Juli etwas gegen die Nektarlücke tun!

Die üppige Blütenpracht im Frühjahr ernährt nicht nur unsere menschliche Seele, sondern vor allem viele hundert Insektenarten wie Bienen, Hummeln, Fliegen und Käfer. Sie leben zurzeit im Schlaraffenland. Für die große Artenvielfalt in der Insektenwelt sind natürlich die Wildblumen in der freien Landschaft wesentlich, aber auch das Nektar- und Pollenangebot in den Garten- und öffentlichen Grünflächen trägt im bedeutenden Maße zur Ernährung der Insekten bei.

Gefährliche Fastenzeit im schönen Sommer

Leider treffen v.a. Hummeln im Juli immer wieder auf die „Nektarlücke“ bzw. das Nektarloch. Hunderte tote Hummeln liegen dann vor allem unter der Silberlinde. Lange Zeit stand diese Baumart deshalb unter dem Verdacht, ein Hummelkiller zu sein. Doch das ist inzwischen widerlegt, die Blüten der Silberlinden enthalten nicht den Einfachzucker ‚Mannose‘, der Hummeln und andere Insekten sterben lässt.

Silberlinde freigesprochen

Die Hummeln sind schlichtweg verhungert! Während der Nektarlücke fliegen sie auf der Suche nach anderen ergiebigen Nahrungsquellen oft mit letzter Kraft zu den intensiv duftenden Linden, deren Nektar aber zu diesem Zeitpunkt schon extrem nährstoffarm ist. Den Rückweg zu ihren Nestern schaffen sie schon nicht mehr, sie liegen kraftlos am Boden unter den Silberlinden, bis sie verhungert sind.

Wir alle können helfen!

Das Gute aber ist: Gartenfreunde können einiges dazu beitragen, dass die Nektarlücke nicht so schlimm ausfällt! Viele Staudengewächse und andere Gartenpflanzen sind im Juli reich an Nektar. Da sind einmal die sehr schönen, nektarreichen Nachtkerzen, Königskerzen und der Fingerhut. (der ist allerdings für Menschen sehr giftig!) Glockenblume, Wilde Malve, Lavendel, Dost und Minze sind dagegen auch für Gartenfreunde mit Kindern oder Enkelkindern unbedenklich. Auch der bunte Sonnenhut, Stockrose, Wicke und Kugeldistel helfen den Hummeln im Juli. Und schließlich: den Weißklee im Gartenrasen dulden und zur Blütezeit nicht wegmähen bietet den Hummeln und anderen Insekten im Juli die sonst so schmerzlich vermisste Nahrung zum Überleben. Ganz groß ist da übrigens die bescheidene kleine, violett blühende Phacelia, die Viele als „Unkraut“ nicht in ihrem Garten haben wollen. Imker dagegen schätzen sie als „Bienenfreund“. Und sie blüht nicht nur besonders ausdauernd bis zu den ersten Frösten, sondern kann dann auch als Gründünger in den Boden eingearbeitet werden.

Dem Hummelsterben durch die Nektarlücke Einhalt gebieten ist also nicht schwer, sondern eine bunte, schöne Bereicherung für den Garten.

Zum weiterlesen:

  • Do linden trees kill bees? Freispruch für die Silberlinde

  • Beiträge zur Winterlinde; darin Seite 66: Winterlinden sezernieren morgens stärker, aber mit geringerem Zuckergehalt als abends. Dh die Hummel nimmt genügend Nektar auf, der ist aber weniger nahrhaft.
  • Wo kommen all die toten Hummeln her? NABU-Informationen zum Hummelsterben

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